FCS-Sorgen in der Abwehr: Tim Knipping ein Thema?

Erst Bjarne Thoelke (Knie-OP) und Dominik Becker (Schulter-OP), jetzt auch noch Boné Uaferro (Sehnenriss im Knie): Beim 1. FC Saarbrücken fallen derzeit gleich drei von sechs Innenverteidigern aus, sodass sich die Saarländer nach Verstärkung für das Abwehrzentrum umschauen. Ein Kandidat ist offenbar Tim Knipping, schreibt die "Bild".

Kein Unbekannter beim FCS

Der 31-Jährige war vor einem Jahr von Dynamo Dresden zum SV Sandhausen gewechselt und bestritt dort in der vergangenen Saison 27 Spiele, ist nun jedoch aussortiert worden und soll den SVS trotz eines noch bis 2026 laufenden Vertrages verlassen. Schon vor Beginn der vergangenen Saison war der 1. FC Saarbrücken an Knipping dran. Finden beide Seiten nun im zweiten Anlauf zueinander?

Ein Unbekannter wäre der Verteidiger bei den Blau-Schwarzen nicht. Bereits zwischen 2012 und 2014 stand Knipping beim FCS unter Vertrag und kam 45 Mal in der 3. Liga zum Einsatz, ehe es ihn über Mönchengladbach II, den SV Sandhausen, Jahn Regensburg und Dynamo Dresden wieder zum SVS zog.

Fast 140 Spiele in der 3. Liga

Insgesamt kann Knipping die Erfahrung von 139 Partien in der 3. Liga vorweisen, zudem sind 86 Zweitliga-Einsätze in seinen Leistungsdaten verzeichnet – bei sieben Toren und fünf Vorlagen. Beim FCS wäre der 31-Jährige neben Manuel Zeitz, Sven Sonnenberg und Lasse Wilhelm der vierte einsatzfähige Innenverteidiger im Kader.

Allerdings stellt sich die Frage, welche Rolle Knipping einnehmen würde, sobald Thoelke, Becker und Uaferro wieder fit sind. Gerader Letzterer gilt als gesetzt, sodass sich Knipping wohl häufiger auf der Bank wiederfinden würde, da auch Zeitz kaum aus der Abwehrzentrale wegzudenken ist. Dennoch winken mehr Einsätze als künftig beim SV Sandhausen, wo er in der internen Rangfolge der Innenverteidiger nur die Nummer 6 ist.

   

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