FCK verpasst große Chance: "In der ersten Halbzeit verloren"

Nach sechs Spielen ohne Niederlage und zuletzt zwei Siegen in Folge musste der 1. FC Kaiserslautern beim 0:2 in Osnabrück am Samstag die dritte Saisonniederlage und damit das Ende einer Serie hinnehmen. Zeitgleich hat der FCK die große Chance verpasst, in die Spitzengruppe vorzudringen.

Lautern nicht abgezockt genug

"Spitzenreiter, Spitzenreiter" skandierte die Bremer Brücke im Anschluss an die Partie. Eine Platzierung, die die Roten Teufel im Vorfeld der Saison auch für sich in Betracht gezogen hatten. "Wenn wir Spitzenreiter sein wollen, müssen wir vor dem Tor eben auch so abgezockt sein, wie es Osnabrück war", stellte FCK-Sportdirektor Boris Notzon in der "Rheinpfalz" nüchtern fest. Abgezockt war der 1. FC Kaiserslautern an diesem Samstagnachmittag allerdings nicht.

Gleich vier aussichtsreiche Chancen boten sich den Pfälzern in der ersten Halbzeit, doch erst traf Janek Sternberg nur den Pfosten (12.), dann scheiterten Bergmann und Thiele an Körber im VfL-Tor (13.), ehe Thiele erst über das Tor zog (30.) und wenig später geblockt wurde (43.). "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren", analysierte Trainer Michael Frontzeck auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. In der Tat wäre die Führung des 1. FC Kaiserslautern zur Pause verdient gewiesen.

"Eine bittere Niederlage"

Im zweiten Durchgang konnten sich die Roten Teufel dann nur noch zwei Chancen erarbeiten – Bergmann (66.) und Huth (78.) – während Osnabrück auf der anderen Seite nach 59 Minuten im Stile eine Spitzenmannschaft eiskalt und sehenswert in Führung ging und in der dritten Minute der Nachspielzeit alles klar machte.

"Eine bittere Niederlage, es hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen", haderte Timmy Thiele. Torhüter Wolfgang Hesl sah keine schlechte Leistung seiner Mitspieler und fand es am "Telekom"-Mikrofon "schade, dass wir keinen Punkt mitnehmen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht." Große Unzufriedenheit war bei Frontzeck derweil nicht zu erkennen: "Ich kann meiner Mannschaft wirklich nur den Vorwurf machen, dass wir es in der guten ersten Halbzeit nicht hinbekommen haben, mit mehr Konsequenz das 1:0 zu machen."

Acht statt zwei Punkte Rückstand

Trotz der Niederlage bleibt der FCK zwar Siebter, hat es allerdings verpasst, in die Spitzengruppe vorzudringen. Bei einem Sieg gegen den VfL wäre Kaiserslautern bis auf zwei Punkte an die Lila-Weißen herangekommen, nun liegen acht Zähler zwischen beide Teams. Zum Relegationsplatz fehlen den Roten Teufel fünf Punkte.

In zwei Wochen, wenn Lautern mit dem KFC Uerdingen ein weiteres Spitzenteam empfängt, kann der Zweitliga-Absteiger den Rückstand zu den Aufstiegsplätzen wieder verkürzen – muss dann jedoch konsequenter im Abschluss sein.

   

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