Kniat-Rückkehr nach Aachen: "Für mich ist es etwas Besonderes"

Nach der rauschenden Pokalfeier steht am Samstag wieder der Liga-Alltag für Arminia Bielefeld an. Für Trainer Mitch Kniat bedeutet das Gastspiel in Aachen die Rückkehr in heimische Gefilde.

"Die Jungs haben es extrem gut gemacht"

Die Feierlichkeiten nach dem sensationellen Einzug in das DFB-Pokal-Finale sind vorbei. Nun geht es für die Arminia in der 3. Liga wieder um wichtige Punkte im Kampf um die Aufstiegsplätze. Dabei will der DSC das gute Gefühl aus dem Pokalspiel auf die Liga übertragen. "Das ist absolut positiv. Wir nehmen es als rauschende Welle wahr und nicht als Last", bekräftigte Kniat das gewachsene Selbstvertrauen seiner Elf.

Immerhin hat der Coach nach dem kräftezehrenden Spiel keinen weiteren Ausfall zu beklagen. Wie schon im Pokal werden gegen Aachen auch Joel Felix (krank), Roberts Uldrikis (Kreuzbandriss) und Nassim Boujellab fehlen. Insbesondere das Fehlen von Boujellab, bei dem sich der Verdacht auf einen Innenbandriss bestätigte, wiege "extrem schwer", so Kniat. Bei ihm gehe es aber schon wieder bergauf. So werden wahrscheinlich wieder Joel Grodowski und Noah Sarenren Bazee gegen Aachen auflaufen. "Die Jungs haben es extrem gut gemacht gegen Leverkusen. Es wird aber für Aachen ein bisschen anders sein", wollte sich Kniat vor dem Spiel gewohntermaßen nicht die Karten schauen lassen.

"Wollen drei Punkte dort klauen"

Bei aller Euphorie, die in Bielefeld gerade herrscht, darf der Aufsteiger nicht unterschätzt werden. Die Alemannia befindet sich ebenfalls in einer guten Form, konnte die letzten drei Spiele für sich entscheiden und kassierte dabei nur ein Gegentor. "Egal, wie das Ergebnis ist, sie werden vorne anlaufen. Sie spielen eine super Fünferkette. Sehr viele Sprints, sehr viel Aktivität gegen den Ball", weiß Kniat um die Stärken des Aufsteigers. Zudem hat sich die Mannschaft von Trainer Heiner Backhaus in der Rückrunde im Spiel mit dem Ball verbessert und ist torgefährlicher geworden.

Auf alle Fälle wird es ein besonderes Spiel für Kniat, der beim TSV das Fußballspielen lernte. Zwischen 1998 und 2004 lief er für die Jugendmannschaften der Schwarz-Gelben auf. "Für mich ist es etwas Besonderes. Ich kenne den alten Tivoli noch als Spieler, als Trainer war ich da noch nie." Seine Familie und Freunde sind Dauerkartenbesitzer auf dem Tivoli und werden voraussichtlich auch am Samstag vor Ort sein. Geschenke will der Arminia-Coach bei seinem Heimatbesuch aber nicht verteilen. "Trotzdem wollen wir drei Punkte dort klauen", machte er klar.

   

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