"Müssen punkten": FCS unter Druck – Startelf-Garantie für Vasiliadis

Seit drei Spielen ist der 1. FC Saarbrücken inzwischen sieglos, entsprechend muss im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (Samstag, 14 Uhr) ein Sieg her, um Platz 3 zu verteidigen. Die gute Nachricht: zwei Stammspieler kehren zurück. Darunter Sebastian Vasiliadis, der eine Startelf-Garantie erhielt.

Rizzuto wieder eine Option

Sie sei "nicht abzustreiten", die "kleine Delle", in der sich der 1. FC Saarbücken nach drei sieglosen Partien derzeit befindet, sagte Trainer Rüdiger Ziehl bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag. Entsprechend sei durchaus Druck da, so der 47-Jährige. Aber positiver Druck. "Wir können etwas gewinnen und aufsteigen. Das ist eine schöne Ausgangsposition." Damit diese aber nicht verspielt wird, braucht es nun dringend Siege. "Wir müssen punkten", weiß auch Ziehl, machte sich diesbezüglich aber keine Sorgen: "Die Mannschaft hat oft genug bewiesen, dass sie das schaffen kann. Ich bin guter Dinge, dass wir morgen ein gutes Spiel machen und drei Punkte einfahren." Notfalls ist Ziehl auch bereit, das Risiko in der Schlussphase "ein bisschen" zu erhöhen, wie er ankündigte.

Bestenfalls biegt der FCS aber schon frühzeitig auf die Siegerstraße ein. Damit das gelingt, "müssen wir unsere direkten Duelle gewinnen, vorne attackieren, Bälle erobern und mit mehr Mut im Ballbesitz und Kreativität in die gefährlichen Zonen von Osnabrück reinkommen, um dann Tore zu erzielen". Nachdem die Saarländer in Rostock torlos geblieben waren, sollen im heimischen Ludwigspark nun wieder Treffer fallen. Gut möglich, dass Kai Brünker erstmals nach seinem doppelten Kieferbruch wieder spielen wird. Auch einen Platz in der Startelf schloss Ziehl nicht aus. Ganz sicher von Anfang an spielen wird, da legte sich der 47-Jährige bereits fest, Sebastian Vasiliadis, der einen Muskelfaserriss auskuriert hat. Auch Calogero Rizzuto ist nach Gelb-Sperre wieder eine Option für die erste Elf. Ausfallen wird neben den Langzeitverletzten somit nur Dominik Becker (muskuläre Probleme).

VfL "kein Übergegner"

Mit dem VfL kommt die beste Rückrundenmannschaft in den Ludwigspark. "Sie haben im Winter nochmal die Qualität erhöht und daher auch zu Recht die Punkte geholt." Dass die Lila-Weißen dennoch nur zwei Zähler vor den Abstiegsrängen stehen, zeige Ziehl zufolge einmal mehr, wie eng die 3. Liga ist. "Wir wissen, dass sie gut sind, wir sind aber auch gut. Ein Übergegner sind sie nicht", sagte Maurice Multhaup, der in der Saison 2020/21 für die Lila-Weißen am Ball war. "Wir wissen genau, dass wir das Spiel gewinnen können. Wir haben uns alle in die Pflicht genommen und gesagt: Defensiv soll es so bleiben, offensiv schauen wir dass wir wieder Chancen kreieren und die auch dann nutzen."

Dass der FCS in der Englischen Woche gleich zweimal zuhause antreten darf, "ist in unserer jetzigen Phase nicht so verkehrt", schätzte der Mittelfeldspieler ein. Panik habe sich zuletzt aber nicht breit gemacht: "Es ist jetzt nicht so, dass wir sagen: 'Oh nein, wir können es wieder verspielen'. Stattdessen sind wir in einer geilen Situation und wollen die nutzen." Die Mannschaft sei "voll fokussiert" und "sehr positiv" gestimmt. Sollte der erhoffte Heimsieg gelingen, würde der FCS in jedem Fall Dritter bleiben, andernfalls könnten die Blau-Schwarzen erstmals seit Anfang Dezember aus den Top 3 rutschen.

   

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