"Politisches Kalkül"? 1860-Aufsichtsratsboss wehrt sich

Nachdem 1860-Präsident Robert Reisinger in der Blockadehaltung der Investorenseite bezüglich der Berufung eines neuen Sportchefs "politisches Kalkül" vermutet hatte, meldet sich nun 1860-Aufsichtsratsboss Saki Stimoniaris zu Wort – und wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Stimoniaris schießt zurück
In der "tz" sagt der 52-Jährige: “Ich finde es bedauerlich, dass jetzt wieder in einer öffentlichen Erklärung längst widerlegte Behauptungen wiederholt werden. Jeder konnte sehen, wie sich die öffentlichen Anschuldigungen von Herrn Reisinger Anfang September negativ auf die Mannschaft ausgewirkt haben. Welches Kalkül steckt dahinter, diese Angriffe in der Winterpause erneut zu starten?”
Wie es nun weitergeht, ist offen. Noch immer stehen die Löwen ohne Sportchef und Trainer da – und das, obwohl am kommenden Montag das Transferfenster öffnet und am Dienstag das erste Training im neuen Jahr ansteht. Sollte sich kurzfristig keine Lösung finden – ein Umlaufverfahren zur Bestellung eines neuen Sportchefs hatte die Investorenseite abgelehnt -, müsste 1860 erneut auf eine interne Trainerlösung setzen. NLZ-Leiter Manfred Paula verfügt über die notwendige UEFA-Pro-Lizenz und kommt damit infrage.