"So nicht erwartet": Rehm nach verpatzter Generalprobe bedient

Statt mit einem guten Gefühl in die Saison starten zu können, verpatzte der SV Waldhof Mannheim die Generalprobe vor dem Ligastart in einer Woche. Nach der 0:1-Niederlage gegen Viertliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt II war Trainer Rüdiger Rehm bedient.
"Eine gewisse Passivität drin"
Ein verwandelter Elfmeter des früheren Drittliga-Spielers Marc Wachs kurz vor der Pause war es, der dem Waldhof eine Niederlage im letzten Testspiel der Saison-Vorbereitung bescherte. Aber auch sonst blieben die Mannheimer im Duell mit dem Regionalliga-Klub einiges schuldig. "Wir hatten zu Beginn des Spiels eine gewisse Passivität drin und sind nicht gut reingekommen. Wir haben die direkten Duelle nicht gewonnen und nach vorne zu wenig Durchschlagskraft gezeigt", legt Trainer Rüdiger Rehm im "Mannheimer Morgen" den Finger in die Wunde. Gerade in der ersten Halbzeit "war das zu wenig". Nach dem guten Auftritt trotz 0:1-Niederlage gegen Elversberg vor einer Woche sei gegen die Hessen "etwas Negatives" im Spiel gewesen, "das wir so nicht erwartet haben", so der Waldhof-Coach.
Rehm verfällt nicht in Panik
Auch Fridolin Wagner war mit dem Auftritt nicht zufrieden: "Wir haben in der ersten Halbzeit keine gute Leistung gebracht. Das muss man sagen, da sind wir viel hinterher gelaufen und hatten eine schlechte Passqualität." In Panik verfällt der Waldhof trotz der Niederlage aber nicht: "Ich bin nicht beunruhigt, aber wir wissen, dass wir noch was zu tun haben", blickt Rehm dem Saisonauftakt gegen 1860 München am kommenden Samstag (14 Uhr) entgegen. "Jetzt gilt es nochmal, dass sich jeder den Kopf wäscht und sich so anbietet, dass wir ihn am nächsten Samstag aufs Feld schicken können. Jeder ist dem Leistungsprinzip untergeordnet, heute war ich mit vielen nicht einverstanden."