SpVgg Unterhaching: Bender will auch in der Regionalliga bleiben

Angesichts von bereits 18 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer hat die SpVgg Unterhaching keine realistischen Chancen mehr auf den Klassenerhalt, längst haben die Planungen für die Regionalliga begonnen. In diesen spielt auch Trainer Sven Bender eine wichtige Rolle. Nun erklärte der 35-Jährige, bleiben zu wollen.

"Wenn die Bedingungen gegeben sind"

Nachdem Präsident Manfred Schwabl den Ex-Profi zuletzt als "Wunschkandidaten" für den Trainerposten nach dem Aus von Heiko Herrlich bezeichnet hatte, betonte dieser nun, dass er die Mannschaft "grundsätzlich schon" auch in der Regionalliga trainieren möchte. Zumindest, "wenn die Bedingungen gegeben sind", wie er am Freitag sagte. Zu 100 Prozent entschieden sei die Zukunft noch nicht, zunächst gehe es nun darum, eine Lösung bis zum Saisonende zu finden. Da Bender nicht über die Pro-Lizenz verfügt, darf er die Mannschaft nur noch bis zum 8. April alleinverantwortlich coachen. Geplant ist, dass ihm U16-Coach Vitali Matvienko an die Seite gestellt wird. Der 33-Jährige absolviert derzeit in Georgien den Lehrgang zur Pro-Lizenz.

"Die Saison ist nicht abzuschreiben"

Derweil betonte Bender: "Die Saison ist nicht abzuschreiben." Für die Spieler gehe es nun um eine "gewisse Bewerbungsphase" für die kommende Saison. Entweder, um in Haching zu bleiben, oder sich um für einen neuen Klub interessant zu machen. "Und wenn jeder Einzelne seine persönlichen Ziele irgendwie schaffen kann, dann glaube ich, kann man trotzdem auch Mannschaftsziele, auch wenn sie vielleicht nicht mehr ganz so groß sind, noch erreichen", sagte Bender vor allem mit Blick auf das Landespokal-Finale gegen Illertissen am 24. Mai. Mit einem Sieg wäre die SpVgg Unterhaching für den DFB-Pokal qualifiziert, was rund 200.000 Euro in die klammen Kassen spülen würde.

   

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