SV Waldhof Mannheim: Rückkehrer Ferati blüht auf

Nach sechsmonatiger Vereinslosigkeit war Arianit Ferati im Winter von Fortuna Sittard (Niederlande) zum SV Waldhof Mannheim zurückgekehrt. Dort steht der Offensivspieler wieder im Mittelpunkt, beteiligte sich bereits mit zwei Toren und einer Vorlage im Abstiegskampf. Auch Felix Lohkemper und André Becker kommen besser in Fahrt.

"Sind bei Weitem noch nicht bei 100 Prozent"

Arianit Ferati stand in seiner Karriere immer wieder mal vor dem Durchbruch, doch so richtig startete der 27-jährige Offensivspieler erst in seiner Zeit beim SV Waldhof Mannheim durch. In 51 Drittliga-Partien schaffte er insgesamt 16 Scorerpunkte, was ihn im Sommer 2021 in die Niederlande zu Fortuna Sittard führte. In drei Erstliga-Spielzeiten war Ferati jedoch kein entscheidender Faktor in der Eredivisie. Eine sechsmonatige Vereinslosigkeit folgte bis zur Rückkehr nach Mannheim vor sechs Wochen.

Inzwischen hat Ferati schon wieder sechs Partien unter Bernhard Trares absolviert, stand viermal in der Startelf und erzielte wieder drei Scorerpunkte. Das Zusammenspiel mit Felix Lohkemper, der lange wegen einer Knieverletzung raus war, und Winter-Neuzugang André Becker harmoniert. "Wir sind bei Weitem noch nicht bei 100 Prozent. Mit jedem Spiel, das wir gemeinsam bestreiten, wird das Zusammenspiel immer besser. Die vergangenen beiden Spiele waren schon gut", sagt Ferati im "Kicker". Er ist sich sicher: "Umso mehr wir uns einspielen, umso einfacher wird es uns fallen, Chancen herauszuspielen. Ich fühle mich mit den beiden sehr wohl."

Wichtiges Spiel gegen Aachen steht an

In sechs Spielen mit Feratis Beteiligung sammelte der SV Waldhof schon sechs von seinen 27 Punkten. In der Ferati-Tabelle stünde Mannheim damit knapp über dem Strich, was auch am Saisonende der Fall sein soll. Aktuell muss der Waldhof einen Rückstand von zwei Punkten auf das rettende Ufer aufholen – und hat mit dem Spiel gegen Alemannia Aachen ein wichtiges Match vor der Brust. "Wir fokussieren uns von Spiel zu Spiel. Das Spiel gegen Aachen wird nicht das entscheidende sein für den Rest der Saison. Aber jeder Sieg hilft und macht es für uns ein Stück einfacher, die Klasse zu halten", so Ferati. Aktuell geht er als gutes Beispiel voran, und könnte damit einmal mehr zum Trumpf der Mannheimer werden.

   

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